Dampflokfest in Wolsztyn 2007

 

 

Am 28.April fand das alljährliche Dampflokfest in Wolsztyn statt, diesmal feierte man auch das 100 jährigen Bestehen des Bahnbetriebswerkes. Die ÖBB Nostalgie brachte uns hin.


Am Morgen, beim Frühstück, das Wetter scheint herrlich zu werden.


In Leszno erwarten wir die Dampflok, die uns nach Wolsztyn bringen soll.


Es sind deren 2, die einen schönen Kontrast zur modernen Garnitur geben.


Die Pm36-2 "Schöne Helena", auch schon 80 Jahre alt und die OL49-7 aus den 50er Jahren.

Die Fahrt währt nicht lange, schon haben wir den ersten Fotohalt.


In Wloszakowice warten wir einen Gegenzug ab, ebenfalls mit einer OL49 bespannt.


Natürlich hatten wir nachher Gelegenheit eine Scheinausfahrt zu erleben.


Wir streben dem nächsten Fotohalt zu, leider im ungünstigen Licht, daher nur die Ausfahrt.


Es folgt noch einer in Wroniady, wobei die preußischen Bahnhofsgebäude interessant sind. sie sind an der ganzen Strecke zu finden. Dann sind wir in Wolsztyn angekommen und von der bereits angesammelten Menschenmenge beeindruckt.

Wir begeben uns zuerst zur Nordeinfahrt auf die Brücke um die Ankunft der Züge aus Berlin und Cottbus abzuwarten.


Der Zug aus Cottbus, der mit 03.204 und 35.1019 bespannt sein sollte, kam leider mit einem Diesel an. Die Loks hatten in Deutschland wegen der Trockenheit keine Fahrerlaubnis erhalten. Der Zug aus Berlin hatte zu viel Verspätung, also besichtigten wir das Gelände.


Der Zug aus Ungarn, mit der 109.109, ist mit diesem herrlichen Südbahnwaggon angereist. Innenaufnahmen stammen aus dem Eisenbahnmuseum Budapest.


Begleitwagen der Loks aus Tschechien.

Inzwischen gibt es einen regen Rangierverkehr zwischen Heizhaus und den Aufstellgleisen für die Parade.


Besonders fasziniert mich die PKP Tr 12-25, ex KkStb 270.203. Zum Vergleich, so traurig sieht das bei uns aus. Dafür aber wahrscheinlich denkmalgeschützter Rost.

Generell fällt mir auf, dass die Loks alle blitzblank geputzt sind. Dann beginnt die Parade


OK1-359, ex preußische P8, die letzte von 429 Stück, die es bei der PKP gab.


Tkt48-18, eine polnische Konstruktion aus dem Jahre 1948.


OL49-111


18.201 raucht mächtig bei der Vorbeifahrt. Wir stehen zum Glück auf der dem Wind abgewandten Seite, drüben wird man tüchtig eingeraucht.


OK22-31, eine polnische Konstruktion aus dem Jahre 1922 nach dem Vorbild der preußischen P8.


OL49-7, unsere Vorspannlok.


TY2-952, ex DRG 52.


Unsere Zuglok, die schöne Helena.


109.109 aus Ungarn. Das muss eine tolle Fahrt sein, von Budapest nach Wolsztyn.


Die schöne 270er aus Krakau.


Die prächtige 423 0145 aus Tschechien. Sie erinnert sehr an die österreichische Rh93-


Die tschechische Prinzessin 475 111, gebaut 1947 in Plzen.


Tr5-65, wieder eine Lok preußischen Ursprungs.


Eine interessante Abwechslung bietet die Great Western 5521 aus England.


Die Okz32-2, eine polnische Konstruktion für Steilstrecken. Wie hervorragend sie herausgeputzt ist demonstriert der Lokführer, indem er sie mit weißem Hemd und ebensolchen Handschuhen bedient.


Den Abschluss macht die Schnellzuglok Pt47-112. Eine Lok dieser Baureihe ist in Besitz von Brenner & Brenner und trägt in Österreich die Nummer 919.138.

Das war das Ende der Einzelpräsentationen.


Danach folgen zahlreiche Vorbeifahrten als Lokzug mit einer infernalischen Pfeiferei in verschiedenster Reihung. Wir stärken uns inzwischen, Krügerl 1€, Grillhenderl oder Kotlett 2€. Äußerst fair.


Bald machen sich die ersten Sonderzüge auf die Rückreise.


Nach 18 Uhr macht sich die 18.201 mit dem Sonderzug nach Cottbus auf den Weg.


Unser Zug fährt um 8, dementsprechend schön die Abendstimmung. Wir betrachten unsere Bilder im Salon 10, in dem schon Präsidenten und Könige reisten.

Zum Abschluss noch einige Impressionen.

Ein wirklich schönes Erlebnis. Die Bilder aus 2004 gibt es übrigens hier.

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