Tschechisches Eisenbahnmuseum Luzna

 

 

Anfang August 2010 besucht eich das tschechische Eisenbahnmuseum Luzna bei Prag.

Mich interessieren natürlich vorrangig die altösterreichischen Maschinen.


In der Halle wird gerade an der 354 7152 gearbeitet. Eine der 3 letzten ex KkStB 429.900er, Baujahr 1918 und noch dazu bald wieder betriebsfähig.


In derselben Halle wird auch an der 354 7152, der ehemaligen KkStB 170.98 gearbeitet. Auch sie soll wieder fahren.


Vor dem Heizhausschuppen steht die nächste 170er, die 434 2298 Hergestellt 1914 in Wiener Neustadt.


Auch die nebenstehende T3-3644, ex 52 3644 hat einen Österreichbezug. Sie wurde 1943 in Floridsdorf gebaut. Nach dem Krieg in die Sowjetunion transportiert und auf Breitspur umgebaut, wurde sie 1962 von der UDSSR gekauft und wieder auf Regelspur umgespurt.


Eine weitere Österreicherin mit bewegter Geschichte. 1944 in Wien als 52 7620 gebaut, war sie nach dem Krieg bis 1960 in der Tschechoslowakei im Einsatz. Von 1960 bis 1990 als JŽ 33-502 bei der Kohlengrube serviert Krek im Dienst. Danach vom 1. ÖSEK erworben und 2001 und seit 2003 führt sie Sonderzüge.


Nebenan ist die 556.0271 zu bewundern. Sie wurde 1955 von Skoda gebaut und ist die letzte tschechische Dampflokentwicklung. Die Lok hat eine Stocker Feuerung.


Hier die Tenderlok 464 053, Baujahr 1938. Spitzname Bulik.


Im Schuppen steht der interessante Dampftriebwagen T 124 001, 1903 von Ringhofer in Prag gebaut, der "Papagei" 477 043 und die 324 391, 1908 von STEG in Wien gebaut. Im Schuppen stehen noch weitere Maschinen die aber leider schwer zu fotografieren sind.


Etwas weiter abseits im Gelände entdecke ich noch die 475 1142, Baujahr 1950 und wegen ihrer Eleganz "Gräfin" genannt.


Die russische T-679.1600 Baujahr 1979.


Eine Taucherbrille genannte Lok T-478.3101 Baujahr 1973.

Nun wende ich mich den Zahlreichen Güter und Personenwagons zu.


Wie alle anderen Exponate ebenfalls in einem tadellosen Zustand.


Ein Nordbahn und ein STEG Güterwagen.


Ein interesanter 3 Achsiger Kesselwagen.


Ein perfekt aufgearbeiteter M131.


Auch in den Ausstellungsräumen gibt es interessantes zu sehen wie diesen hölzernen Kohlewagen.


Eine Sammlung an Formsignalen und ein Läutewerk.
 

 

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